Der Trinkwasserzweckverband „Pfeifholz“ stellt sich vor

Zwei der Zwölf Grundsätze der Europäischen Wasser - Charta des Europarates vom 6. Mai 1968 lauten:

Ohne Wasser gibt es kein Leben, Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut und die Qualität des Wassers muss den Anforderungen der Volksgesundheit entsprechen.

Zur Durchsetzung dieser Grundsätze wurden Gesetze, Vorschriften und Verordnungen erlassen, die unser Trinkwasser qualitativ und quantitativ sichern.

Das Trinkwasser ist unser wertvollstes und wichtigstes Lebensmittel. Jeder Erwachsene im mitteleuropäischen Raum muss täglich fast 3 Liter zu sich nehmen, um leben zu können. Im Laufe des Lebens sind das fast 50.000 Liter. Qualität des Trinkwassers wird durch die „Trinkwasserverordnung“, die Qualität für Mineral- und Tafelwasser durch die sogenannte „Mineral- und Tafelwasser- Verordnung“ bestimmt.
Die „Trinkwasserverordnung“, die uns hier besonders interessiert, legt sensorische, physikalisch-chemische und bakteriologische Grenzwerte fest, die eingehalten werden müssen. So darf z.B. im Reinwasser der pH-Wert nicht unter 6,5 aber auch nicht über 9,5 liegen. Eisen darf maximal mit 0,2 mg/l vorkommen und Nitrat mit 50 mg/l.

Die Gewinnung des Trinkwassers aus der Erde, die Aufbereitung des Wassers und dessen Verteilung ist im hiesigen Territorium Aufgabe des Trinkwasserzweckverbandes „Pfeifholz“. Dieser Zweckverband wurde im September 1993 auf Initiative des Bürgermeisters der Gemeinde Röderaue, Herrn Lothar Herklotz, gegründet und ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes.
Kompetenz in Sachen Trinkwasser